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   31.08.13 16:28
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Emotionale Intelligenz - ein Streifzug durch aktuelle Wirtschaft

in Interviewform

gewidmet Julia Stigmann

zur Nutzung für ihre Abschlussarbeit 

 

Julia: In Ihrem Berufsleben hatten Sie Einblick in zahlreiche Branchen und Kontakt zu vielen Firmen. Welche Firmen beschäftigen sich bereits mit Emotionaler Kompetenz? Wie sieht deren Kultur aus? Wie sind diese Unternehmen geführt?

 

Andrea: Liebe Julia, mein Einblick reicht von der Automobilindustrie, über den reinen Maschinenbau, Beratungsfirmen, Bildungseinrichtungen, kirchliche Einrichtungen und Onlineplattformen im Crowdsourcing. Emotionale Intelligenz hat für mich damit zutun, wie viele Gefühle und in welcher Art Gefühle in seine geschäftlichen Handlungen integriert werden. Und das hängt ganz stark von den Ordnungsmomenten im Unternehmen ab. Ordnungsmomente sind die Kultur, die Strategie und die Struktur. Entscheident ist also, wer an den Schaltstellen sitzt. Und je hierarchischer die Struktur, etwa in Linienorganisationen bzw. schwachen Matrixorganisationen, desto mehr Einfluss hat auch das Denken und Handeln der Führungsspitze. Sie können sich sicher gut vorstellen, dass eine Führungskraft, die niemals mit Emotionaler Kompetenz in Berührung kam, in diese Richtung geht. Besonders in den konservativen Disziplinen wie dem Maschinenbau und der Automobilindustrie, dort sind vor allem Frauen als Angestellte unterrepräsentiert, stelle ich einen ausgeprägten Bezug zur Sachlichkeit und Logik fest. Emotionalität ist dort weniger erwünscht. Dort geht es vielmehr um die nüchterne Technik, etwas entwickeln, konstruieren und prozessual umsetzen. Dort, wo die Berührung mit dem Kunden stärker zum Tragen kommt, z. B. bei Dienstleistern, im Business Development, dem Einzelhandel oder dem Social Media spielen heute schon Emotionen eine grössere Rolle. Der Kunde ist Mensch und hat damit Bedürfnisse, die es zu befrieden gilt. Gemäß der Definition, dass die Kultur die Summe aller Werte ist, wissen wir, dass bei einer flacheren Hierarchie, vorausgesetzt wieder die Mitarbeiter kennen und leben die Emotionale Intelligenz, sicher eine Ausweitung und Manifestation begünstigt wird. Festzustellen ist, dass immer mehr Unternehmen sich zumindest im ethischen Bereich gute Reputationen aufbauen. Nennen kann ich da z. B. Tchibo, Puma, Endress + Hauser als Beispiele. Und gewiss spielt die Landeskultur stark hinein. So heisst es bei Karriere.de "Deutsche jammern, Amerikaner lachen". http://www.karriere.de/karriere/deutsche-jammern-amerikaner-lachen-165940?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

 

Julia:  Wie setzen diese Unternehmen Emotionale Kompetenz um? Es gibt ja auch Schulungen zu den Themen "Stress- und Konfliktmanagement".

 

Andrea: Ja Schulungen werden in diese Richtungen viele angeboten und durchgeführt. Sie helfen sicher sehr gut, um seine negativen Emotionen besser im Griff zu haben. Ich persönlich werde nur den Verdacht nicht los, dass diese Maßnahmen aber auch nicht dazu beitragen stattdessen positive Emotionen im Geschäft zu zeigen. Vielmehr soll Stressresistenz ja unter anderem mehr Effizienz bewirken. Das heisst, dass Sie mir Aufgabenpakete in der gleichen Zeit mit dem gewünschten Ergebnis erledigen. Grosse Hoffnung setze ich auf die Generation der heute unter 30 jährigen, die jetzt schon wieder offener mit ihren Gefühlen umgeht und gleichzeitig auf mehr Work-Life-Balance gesetzt wird und damit weniger rigoros wegen Karrierestrebens in der Wirtschaft agiert wird. Immer wichtiger werden auch emotional kompetente Menschen an der Führungsspitze als Vorbild zur Nachahmung und Multiplikator. Unternehmen, die den Weg der Emotionalen Intelligenz gehen wollen, und ihre bisherigen Mitarbeiter auf Level bringen wollen, haben diverse Coaching-Möglichkeiten. Beratend können beispielsweise Gabriela Friedrich (https://www.xing.com/profiles/Gabriela_Friedrich) oder Jona Jakob (Consensus-coaching.ch), die ich beide in dieser Liga sehr schätzen gelernt habe, unterstützen. Auch ich bin bereits an Hochschulen neben meiner Dozentur auch Mentorin, um die Persönlichkeit hinsichtlich Selbstbewußtsein, Charakter, Respekt vor der Schöpfung und einem gesunden Umgang mit Gedanken, Gefühlen und Tun zu vermitteln. Dies kann in einer 1:1 Sitzung passieren, in Präsenz- oder Online-Vorträgen.

 

Julia: Für wie wichtig halten Sie Emotionen? Wohin geht der Trend in Unternehmen?

 

Andrea: Wir sind keine Maschinen, sondern Menschen. Emotionen gehören zum Mensch genauso wie die tägliche Nahrungsmittelaufnahme oder das Atmen. Wenn wir wirklich Geschäfte von Mensch zu Mensch machen wollen, dann kommen wir fortan nicht mehr um Gefühle herum. Zukünftig werden meiner Meinung an Emotionen eine sehr viel grössere Rolle als bisher spielen. Und erfolgreich in den Märkten wird nur sein, wer sie lebt.

 

 

Liebe Julia,

für Ihre Abschlussarbeit wünsche ich Ihnen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung!

Herzlichst Ihre Andrea Oschewski

 

 

31.8.13 16:21
 
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el commandante / Website (31.8.13 16:28)
na servus, du bist ein ganz ordentlicher kapazunder, wie man bei uns in wien so sagt, du hast ganz schön was drauf. obwohl ich es mit den märkten nicht so hab. aber du hast sicher recht. manche sollten sie leben.

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